Drehkolbenpumpen für den Rohöltransfer
Drehkolbenpumpen für den Rohöltransfer prüfen – mit Blick auf Anfahrviskosität, Rohrleitungsdruck, Fluidzusammensetzung, abrasive Sedimente und wechselnde Saugbedingungen beim Absaugen.
Pumpenauslegung anfragenÖl- und Transferbetriebsfall festlegen
Rohölsorte oder Blend, Quelle und Ziel sowie Bulktransfer oder Endabsugen des Tanks angeben. Zusammensetzung und Betriebsbedingungen schwanken; ein warmer Betriebspunkt allein beschreibt keinen Kaltneustart und nicht die Endphase der Entladung.
- Anfahren & Betrieb
- Viskosität bei den relevanten Temperaturen. Viskosität mit Einheit und Messtemperatur, den kältesten erwarteten Start sowie Wachs- oder Absetzverhalten nach Lagerung angeben.
- Zusammensetzung & Feststoffe
- Öl, Wasser, Gas und Sediment. Wasseranteil, Sand oder andere Feststoffe, H2S sofern vorhanden, Additive sowie Löse- oder Reinigungsmedien, die die Pumpe erreichen, angeben.
Kaltstarts, Antriebslast & Rohrleitungsdruck
Viskositätsdaten über den erwarteten Temperaturbereich nutzen, um Einlassfüllung, Drehzahl und Antriebslast zu bewerten. Beeinflussen Wachs oder abgesetztes Material den Neustart, Lagerdauer sowie Anfahr- oder Heizmaßnahmen vor Ort angeben.
Anfahr- und Betriebsbedingungen bei Motor- und Getriebeauswahl getrennt prüfen. Der Rohrleitungsdruck hängt von Förderstrom, Fluideigenschaften, Rohrdurchmesser und -länge, Formstücken und Höhendifferenz ab; die tatsächliche Verrohrung verwenden, nicht einen allgemeinen Servicefaktor.
| Prüfpunkt | Warum es zählt | Benötigte Daten |
|---|---|---|
| Fluidzustand | Kaltstarts können vom normalen Betrieb abweichen | Viskosität-Temperatur-Daten, Mindeststarttemperatur, Beobachtungen zu Wachs oder Absetzen |
| Förderstrom und Druck | Pumpe und Antrieb müssen zum gesamten Transferbetriebsfall passen | Förderstrombereich, Förderdruck, Rohrweiten und -längen, Formstücke, Höhendifferenz |
| Druckabsicherung | Ein blockierter Druckstutzen erfordert eine geeignete Überdruckabsicherung | Grenzen von Pumpe und Rohrleitung, Ventilschema, Entlastungsweg, Steuerungsablauf |
Medienverträglichkeit, Dichtungen & Abrasivverschleiß
Medienberührte Metalle, Rotorüberzüge, Dichtungen und O-Ringe gegen den tatsächlichen Ölblend, die Wasserphase, Temperatur, H2S-Belastung sofern vorhanden und Reinigungschemikalien prüfen. Weder ein Elastomerfamilienname noch eine Edelstahlsorte allein belegt die Eignung für das gesamte Medium.
Bei sandhaltigem Öl Partikelgröße und Konzentration angeben, inklusive ob die Konzentration massen- oder volumenbezogen gemessen wird. Austauschbare Verschleißteile und Inspektionszugang für das vorgeschlagene Modell bestätigen; die Lebensdauer hängt von Abrasivbelastung und Betriebsbedingungen ab.
Absaugen, Gasbelastung & Saugbedingungen
Beim Leeren eines Tanks ändern sich Füllstand und Einlassbedingungen; Gas oder Dampf kann in die Saugleitung eintreten. Pumpenhöhenlage, Quellfüllstandsbereich, Rohr- oder Schlauchführung und ggf. gemessenen Einlassdruck angeben. Ansaugverhalten und Gasförderung müssen für die gewählte Konfiguration geprüft werden.
Bulktransfer und Endabsugen als getrennte Betriebszustände bewerten. Dichtungsunterstützung, zulässige Unterbrechung der Flüssigkeitszufuhr und Abschaltkriterien bestätigen – nicht uneingeschränkten Trockenlauf oder eine allgemeine selbstansaugende Höhe annehmen.
Standortanforderungen & Paketdokumentation
Ex-Zonen-/Bereichsklassifizierung, elektrische, werkstoffliche und dokumentarische Anforderungen des Standorts für die Prüfung des gesamten vorgeschlagenen Pakets bereitstellen. Geforderte Zertifikate und Werkstoffnachweise vor Bestellung gegen den Angebotsumfang bestätigen; eine Motorbezeichnung allein belegt nicht die Paketeignung.
Daten zur Auslegung der Rohölpumpe
- Fluid: Rohölsorte oder Blend, Viskosität-Temperatur-Daten, Dichte, Wasseranteil, Sandbelastung, Wachs, H2S sofern vorhanden und Belastung durch Reinigungschemikalien.
- Betriebsfall: Förderstrom und Druck mit Einheiten, Mindeststarttemperatur, Betriebszyklus, Lagerdauer sowie Anforderungen an Bulktransfer oder Absaugen.
- Installation: Quell- und Zielfüllstände, Pumpenhöhenlage, Rohr- oder Schlauchführung, verfügbarer Antrieb und Steuerung, Wartungszugang und dokumentarische Standortanforderungen.
Pumpenauslegung Rohöltransfer anfragen
Ölkennwerte, Anfahr- und Transferbedingungen sowie Standortanforderungen über unser Kontaktformular für eine Anwendungsprüfung übermitteln.
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