Drehkolbenpumpen für Zellstoff- & Papierstoff
Drehkolbenpumpen für den Zellstoff- und Papierstofftransfer prüfen – anhand der tatsächlichen Stoffkonsistenz, Fasereigenschaften, eingetragenen Luft und Verunreinigungen Zulauf- und Verschleißanforderungen festlegen.
Pumpenauslegung anfragenDen die Pumpe erreichenden Stoff festlegen
Zellstoffquelle und Aufbereitungsstufe angeben, einschließlich Verdünnung, Mischung und vorgeschalteter Siebung. Stoffkasten-Transfer und Prozesszufuhr können unterschiedliche Betriebspunkte verlangen; Quelle, Ziel und Förderstrombereich für jeden Betriebsfall spezifizieren.
- Stoffkennwerte
- Konsistenz und Faserzustand. Trockensubstanzgehalt mit Messbasis, Fasertyp und -länge, Temperatur und beobachtetes Fließverhalten angeben. Konsistenz allein belegt keine Pumpbarkeit.
- Recyclingstoff
- Füllstoffe und Restverunreinigungen. Mineralische Füllstoffe, Grit sowie ggf. Metall-, Kunststoff- oder lange Rejects nach Aufbereitung und Siebung beschreiben.
Stoffkasten-Zufuhr, eingetragene Luft & Anfahren
Kastenfüllstandsbereich, Pumpenhöhenlage, Einlassabmessungen und Mischanordnung angeben. Prüfen, ob Stoff beim Absenken und nach Stillstandszeiten den Einlass zuverlässig erreicht; ein voller Kasten belegt allein keine zuverlässige Zufuhr.
Schaum, eingetragene Luft und Unterbrechungen der Flüssigkeitsversorgung beschreiben, mit Messwerten sofern verfügbar. Einfluss auf gelieferten Förderstrom, Ansaugverhalten und Dichtungsunterstützung für die gewählte Konfiguration bewerten. Anfahrlast und Druck mit dem tatsächlichen Stoff und der Rohrleitung prüfen – nicht anhand einer allgemeinen Konsistenz- oder Saughöhengrenze.
| Prüfpunkt | Warum es zählt | Benötigte Daten |
|---|---|---|
| Stoffeigenschaften | Definiert das Material, das die Pumpkammer erreichen muss | Konsistenz und Messbasis, Fasertyp und -länge, Temperatur, Fließverhalten |
| Einlassversorgung und Luft | Beeinflusst Füllung und gelieferten Förderstrom | Kastenfüllstände, Mischung, Pumpenhöhenlage, Einlasslayout, Schaum- und Gasbeobachtungen |
| Transfer und Anfahren | Definiert Betriebspunkte und Antriebsprüfung | Förderstrom und Druck mit Einheiten, Rohrabmessungen, Höhendifferenzen, Stillstandsdauer |
Mineralische Füllstoffe, Grit & medienberührte Werkstoffe
Füllstoff- und Gritidentität, Konzentration mit Messbasis sowie Partikelgrößen getrennt vom Fasergehalt angeben. Harte Verunreinigungen und vorgeschaltete Abscheidung vor Wahl der Durchgangsgeometrie prüfen; Heftklammern oder andere Metallrejects sollten nicht als gewöhnliche pumpbare Fasern gelten.
Medienberührte Metalle, Rotorüberzüge, Dichtungen und ggf. austauschbare Verschleißteile an den tatsächlichen Stoff, Additive und Reinigungschemikalien bei Temperatur anpassen. Ggf. Bleich- oder andere Prozesschemikalien einbeziehen; pH allein belegt keine Verträglichkeit. Inspektionsintervalle anhand beobachteten Verschleißes und Betriebsbedingungen festlegen.
Faserbündel, Siebung & Wartungszugang
Faserlänge, Bündel, faserige Rejects und ggf. wiederkehrende Verstopfungsstellen beschreiben. Siebung und Stoffaufbereitung zusammen mit den Durchgangsabmessungen der vorgeschlagenen Pumpe prüfen; allgemeine Feststoffförder-Formulierungen belegen nicht, dass lange Fasern oder Rejects durchgehen.
Zeichnungen auf Deckelabnahme, Heben und Zugang zu Dichtungen und Verschleißteilen prüfen. Für die tatsächliche Installation bestätigen, welche Wartungsaufgaben ohne Lösen der Rohrleitung möglich sind – einschließlich Absperrung, Entleerung und Reinigung vor dem Öffnen der Pumpe.
Daten zur Auslegung von Zellstoff- & Papierstoffpumpen
- Stoff: Zellstoffquelle, Konsistenz und Messbasis, Faserlänge, Temperatur, Füllstoffe, Grit und Rejects, eingetragene Luft, Additive und Reinigungschemikalien.
- Betriebsfall: Förderstrom und Druck mit Einheiten, Anfahr- und Betriebsbedingungen, Betriebszyklus, Stillstandszeiten sowie bestehende Zufuhr-, Verstopfungs- oder Verschleißprobleme.
- Installation: Kastenfüllstände und Mischung, Siebung, Pumpenhöhenlage, Einlass- und Druckseitenlayout, verfügbarer Antrieb und Steuerung, Dichtungsunterstützung und Wartungszugang.
Pumpenauslegung Zellstoff & Papier anfragen
Stoffkennwerte, Transferbetriebsfall sowie Kasten- und Rohrführung über unser Kontaktformular für eine Anwendungsprüfung übermitteln.
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